Effektive Mikroorganismen, Pflanzen

Tipps für den Mai – Was kann ich in meinem Garten und im Gewächshaus tun?

Der erste wichtige Tipp bevor sie mit dem Säen oder Pflanzen beginnen.

Um die Pflanzen an die Temperaturn draußen zu gewöhnen sollt man sie erst einmal abhärten. Das bedeutet noch nicht direkt einpflanzen, sondern am besten in ihrem Topf ein oder 2 Nächte draußen übernachten lassen. Die Pflanzen gewöhnen sich an die Verhältnisse in der Natur und werden beständiger. Schnecken und Schädlinge sehen in ihnen dann nicht so leicht ein potenzielles Opfer.

Was kann ich im Mai bereits säen?

Sie können im Mai schon sehr viele Dinge säen. Dazu gehören Rosenkohl, Fenchel, Grünkohl, Kopfsalat, Chinakohl, Gurken, Schnittsalate, Kohlrabi, Kürbis, Rote Beete, Radicchio, Rettich, Radieschen, Karotten, Schwarzwurzel, Zuckermais, Zwiebel, Knoblauch, Sellerie und Zucchini.

Des Weiteren können sie natürlich auch zahlreiche Kräuter säen wie Basilikum, Kresse, Dill, Estragon, Kerbel, Borretsch, Kerbel und Rosmarin.

Was kann ich im Mai schon einpflanzen?

Im Mai sollte man noch etwas vorsichtig sein, weil es ab und doch noch eine kalte Nacht geben kann.

Auberginen, Blumenkohl, Brokkoli, Basilikum, Sellerie, Fenchel, Gurken, Kohlgewächse, Kürbis, Paprika, Tomaten, Melonen und Ende Mai dann auch Zucchini können sie pflanzen.

Bei Tomaten ist jedoch Vorsicht geboten, denn diese erfrieren leicht müssen dann wieder rausgezogen werden. Tomaten erholen sich so gut wie niemals von Frost, auch wenn dieser nur eine Nacht andauert.

Tipp für Tomaten.

Machen sie ihren Tomaten ein warmes Bett. Sie können beispielsweise ihren Rasenschnitte verwenden und diesen auf das Bett um ihre Tomaten herum legen. Gießen sie im Anschluss aus einer Mischung von Wasser uns unserem Boden-Aktiv ihre Tomaten. Sie stärken ihre Pflanzen zusätzlich und verringen so das Risiko, dass sie erfrieren.

Kann ich im Mai schon was ernten?

Ja das können sie. Zwar ist die Vielfalt natürlich noch nicht so groß, aber dennoch können sie sich Gemüse wie Radieschen, Kohlrabi, Schnittsalat, Pflücksalat, Rettich, Knoblauch, Zwiebeln, Winterblumenkohl, Mangold und Spinat bereits im Mai schmecken lassen.

Tipps für ihr Gemüse:

Kräftige Kohl und Salatsetzlinge möchten raus in die Natur. Ihre Töpfe sind zu eng geworden. Hier ist Vorsicht geboten, denn es kommen Mitte bis Ende Mai die Eisheiligen. Sie sind durch die Klimaveränderung zwar ein wenig durch einander geraten, aber sie kommen sicher. Mit wärmeliebendem Gemüse sollte man deshalb lieber bis Ende Mai oder sogar bis Anfang Juni warten. Denn solches Gemüse hört nach einer kalten Nacht sofort mit dem Wachstum auf.

Dünger aus Pflanzenjauche

Sie können diesen Dünger bereits Anfang Mai ansetzen, weil er Mitte Juni schon zum Einsatz kommt. Der Ansatz benötigt 2- 3 Wochen für den Gärprozess.

Herstellung

  • Brennnessel von der Blüte klein schneiden und in ein Fass geben. Etwa 1kg davon auf 10L Wasser.
  • Je Liter drei Keramikpipes oder Urgesteinsmehl mit Keramikpulver in das Fass geben.
  • 500ml Boden-Aktiv (EM-A) hin zu geben. Der Geruch verschwindet im Anschluss.
  • Mit Wasser auffüllen und täglich umrühren.
  • Deckel lose drauflegen.
  • Wenn aus aufhört zu schäumen ist der Gärprozess beendet.

So entsteht ein wertvoller Dünger.

Dosierung und Verwendung:

  • Verwendung als Dünger: 200ml auf 10L Wasser verdünnen und jede Woche um die Pflanzen im Wurzelbereich gießen.
  • Verwendung zur Pflanzenstärkung: 100ml auf 5L Wasser wöchentlich über die Pflanzen sprühen. Diese Behandlung nicht bei Sonne durchführen.
  • Verwendung bei akutem Schädlingsbefall: 100ml auf 500ml Wasser verdünnen und damit die befallenen Stellen besprühen.

Tipp:

Bitterkräuter wie Wermut Rainfarn vergären nicht, weil sie das Wachstum hemmen. Während des Gärprozesses den Deckel nur lose auf das Fass legen.

Beeren:

Beerensträucher brauchen jetzt noch einmal eine Düngung. Ein Mulchmix aus Rasenschnitt, etwas zerhäckseltem Gehölz, einem Teelöffel Keramikpulver, einer Hand voll Urgesteinsmehl, einem Liter Wasser und 20 ml Boden-Aktiv bringt gesundes Wachstum und sorgt für einen herausragenden Geschmack.

Obst:

Bei Obst die Pflegespritzungen von Vorteil. Dazu mischen sie 10L Wasser, 800ml Boden-Aktiv, 50g Keramikpulver und 50g Urgesteinsmehl und benetzen im Anschluss den Boden, die Obstgehölze und die Blätter.

Rosen und Weinstöcke:

Am Haus gepflanzt leiden Rosen und Weinstöcke oft unter Wassermangel. Das bedeutet das sie weniger Nährstoffe aufnehmen können. Die Immunkraft der Pflanzen wird geschwächt und es können sich Mehltau und Läuse bilden. Verwenden sie 200ml Boden-Aktiv auf 10L Gießwasser und beugen sie dem vor.

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